10. November 2017

herbstliches... wunderschöne netzfundstücke



noch ist es viel zu früh für weihnachtsdeko, doch mit dem dem herbstlich bunten kürbis-herbstlaub-wasauchimmer mag ich so gar nichts anfangen.
ideen gibt es zahllose, doch die drei mag ich sehr....

1 francois et moi
messingreifen, lederband und bühender eucalyptus sind mit blumendraht schnell verbunden...
 
2 bildschoenes
absoluter lieblings diy-blog. hervorragende fotos und so tolle ideen. unendliche inspiration und der ständige gefühl des das-will-ich-ausprobieren-und-zwar-sofort. walnüsse auf draht... so schlicht, so gut.


3 freckle and wulff
eucalyptus, baby's breath (schleierkraut), cotton flowers (baumwolle)... 


und wenn die wochenendaussichten so nass bleiben, wie sie sich gerade ankündigen, wird man sich samstag wohl in der gärtnerei treffen.

27. Oktober 2017

gesammeltes... vor dem küchenfenster

die erste tasse kaffee des tages wärmt die hände beim morgendlichen blick aus dem küchenfenster.

pummelig tapsige kohlmeisen neben flinken kleibern die mit waghalsigen flugmanövern die konkurrenz verschrecken... das beinahe zutrauliche rotkehlchen, dass sich an heruntergfallenem erfreut.

erlaubt ist die fütterung das ganze jahr über, besonders viele gäste verspricht sie auf grund des reduzierten nahrungsangeboten im zeitraum von november bis januar.


EVA SOLO - nistkasten, VINTERFÄGLER - bestimmungsbuch mit wunderschönen zeichnungen (zum glück auch auf deutsch erhältlich), MARIMEKKO KIIRUNA - tasse, EVA SOLO - futterkugeln, DIY - vogelfuttergugelhupf, KÜGLER MÜHLE - sonnenblumenkerne


18. Oktober 2017

#netzkram... #typo kleiner fehlerteufel bei der hashtagnutzung


hashtags sind was wunderbares, hat man mal verstanden, was man damit macht.


setzt man die #-raute vor ein wort wird es zum schlagwort, sammmelbegriff und manchmal auch zum trend. klickt man beispielsweise bei instagram oder twitter auf das "wort mit dem #" bekommt man alle weiteren artikel angezeigt die ebenfalls damit verschlagwortet sind. stundenlang lässt sich so durchs netz klicken... außerdem finden andere nutzer auf diesem wege auch auf deine/meine seite.


http://static.tumblr.com/75164525ab4c121d37dfb637f844f693/pcbrtef/tpAnbsdro/tumblr_static_5d6cbb7zurokookgko44g8c8k.png

doch vorsicht... nicht alles was im ersten moment nach einem guten hashtag klingt, ist auch einer. so gerne benutzt, dass er sogar den weg auf den blog gefunden hat ist #typo... als kürzel für alles was mit typographie/schriften/schriftarten zu tun hat. ist doch ganz offensichtlich...

bis vor ein paar tagen... als ich eine zugegebenermaßen ziemlich kurze geschäftliche e-mail erhielt...

"sorry, typo. xy"
und darunter eine weitergeleitete e-mail. über typographie will sicher niemand mit mir plaudern, was dann? die einschlägigen übersetzungsprogramme helfen. typo heißt schlicht tippfehler.

#autsch #wiederwasgelernt #hashtagsgoogelnmachtvielleichtdochsinn #englischlernenauch





16. Oktober 2017

genähtes... ein strampler für die kleinste

#nähenistwiezaubernkönnen... pustekuchen, zauberer fand ich schon immer doof. #nähenistmeinyoga ??? wer´s glaubt wird selig. 
wie nicht selten wurde der erste versuch verfucht und in die ecke geworfen, das bündchen wollte mal wieder nicht so ans jersey wie es eigentlich gedacht war.
nähen ist mein persönlicher kampf, den ich aber doch immer wieder bereit bin zu kämpfen. wenn aus dem zweidimensionalen stück stoff naht für naht ein etwas wird, dass sich wie kleidung anfühlt... großartig.

zu kaufen gibt es so unendlich vieles... lange tragen tun sie es auch nicht. doch einem kleinen neuankömmling und seinen eltern neben selbstausgesuchten auch etwas selbstgemachtes in die hand zu drücken mag ich gerne.  

das kostenlose schnittmuster für den strampler findet ihr übrigens hier.... freebook strampelhose mickey. den origami-stoff hatte ich beim stoffmarkt holland in stuttgart gefunden, bundesweite termine gibt es aber das ganze jahr über. wer nicht so lange warten will wird auf dawanda fündig.

noch mehr nähideen für die kleinen auf maulwurfshuegelig sind hier.... und hier zu entdecken. 

8. September 2017

gesammeltes... auf reisen


AARHUS - architekturführer, MILLICAN - ruckack, THE GREAT OUTDOORS - kochbuch, NIKE INTERNATIONALIST - sneaker, MONBENTO - besteck, GRETAS SCHWESTER SUMMER CAMP - emaillebecher, FALCON ENAMELWARE - emailleteller

5. September 2017

samstagskaffee... orange cake

der wochenendklassiker, spätes fühstück und später gibts kuchen. quetschekuchen... mhhh lecker. keine hefe im haus.... noch nicht mal zwetschgen. ähh auch keine butter. noch mehr klassiker, kuchenbacken mit eingeschränktem vorrat. kuchen kaufen gehen? kein kuchen?


das zum auszug in die hand gedrückt bekommene mittlerweile recht zerfledderte backbuch geschnappt, drauflos geblättert und beschlossen die altmodische kopie des hipster-kaffee-kuchens aus passau zu backen. 

 orange cake 

    3 eier
    1 orange bzw. der schalenabrieb
       vanillezucker
  70 gr zucker
  80 gr gries
125 ml orangensaft
100 gr mehl

für den sirup
125 gr orangensaft  
  70 gr zucker

eigelb mit zucker kräftigst zu schaum verrühren, die orangeschale zufügen, den gries einrieseln lassen, den optimalerweise frisch gepressten orangensaft zufügen. 10 minuten bei seite stellen. getrenntes eiweiß zu schnee schlagen.... unterheben. das mehl draufsieben und ebenfalls unterheben.

den backofen auf 175 grad umluft vorheizen, etwas 20 minuten in geölter form backen.

währenddessen saft und zucker in einen topf und so lange einkochen bis ein zähflüssiger sirup entsteht. den kuchen aus dem ofen genommen einen moment abkühlen lassen und mit sirup tränken. mjamm.



wer mag köchelt die schmal geschnittenen scheiben im sirup, sieht als deko nett aus, die schale mitzuessen empfiehlt sich aber nicht.


4. September 2017

cyclecross... vom fotografieren unterwegs

die einhundert kilometer am tage wollen in die pedale getreten werden... pausen nur eines fotos zu liebe passen da nicht ins konzept. mit dem rad unterwegs zu sein, dazu nicht allein, ist so ziemlich das fotofeindlichste schlechthin.

zu viele der abgemähten stoppelfelder waren bereits an uns vorbei gezogen. das goldgelbe band gestaffelt vor sanften hügeln saftigen grüns. der himmel so blau wie er kitschiger nicht sein könnte. das liebliche taubertal übertreibt es beinahe im versuch uns zu gefallen.

die fahrt abrupt gestoppt. ein kurzer ruf `ich komme nach...´. den foto aus der lenkertasche entnommen, das rad ins stoppelfeld geworfen, mehr als zwei drei klick sind nicht drin. das motiv ist im kasten, weiter geht´s.

https://www.instagram.com/p/BWff1yDFhZ0/?taken-by=maulwurfshuegelig

etwa 180 kilometer sind wir gemeinsam gefrahren, schon im juli. eines von vielleicht fünf fotos die auf der tour entstanden sind. keines der anderen fasst die tour besser zusammen.

ein stück sommer zwanzigsiebzehn.


29. August 2017

wochenrückblick... kw34

https://www.instagram.com/p/BYOjUC9lkGy/?taken-by=maulwurfshuegelig

gesehen… die weißenhofsiedlung in stuttgart. kommt man im studium natürlich nicht dran vorbei... dort gewesen war ich bisher dennoch nicht.
 
gehört… amalia at the paris olympia. von schallplatte... eigentlich per zufall in der sammlung entdeckt. hatte irgendwann aus der haushaltsauflösung einer alten dame die auf den schnellen blick interessanten übernommen. das sich darunter auch `die wohl bedeutendenste fado sängerin´ portugals befindet war mir nicht klar... feine musik.

gelesen... der doc und die wellen.

getan… die technische infrastruktur auf vordermann gebracht *hüstel* naja... die timecapsule tut jetzt wieder. das airport-express hat ein update. nur das lang überfällige softwareupdate auf handy und rechner steht noch aus.

gegessen… pizza und salat von gegenüber. kommt nicht oft vor. aber freitag ging echt nix mehr. 

gedacht… der ersten tatort nach der sommerpause... naja.

gekauft…was zum gucken und was zum abarbeiten... warum sollte man in dänemark auch nicht wandern können. 

geklickt… nette produkte.


nach einer wunderbaren idee von fräulein julia.

28. August 2017

städtisches... KaffeeWerk passau

eigentlich längst die heimreise angetreten, noch etliche autobahnkilometer bis zu hause, der kurze blick in die suchmaschine. speciality coffee passau... direkt vor der nase, fast auf der strecke ein suchergebnis. sogar geöffnet. das KaffeeWerk.

nach gemüter erhitzender ehrenrunde direkt in unmittelbarer umgebung ein kostenloses (???) parkhaus endeckt, kaffee und kuchen geordert und rein in den liegestuhl.


der lemon-cake ein traum, der kaffee klasse... das regal mit kaffeezubehör bewundernd noch schnell bohnen der bavarian roasting company ba.ro.co (nicht aus passau, sondern aus amberg) eingepackt flink auf dem heimweg gemacht. irgendwie schade nicht öfter in der nähe sein zu können.

kaffee ist etwas feines, ermöglicht er doch unter ganz neuen gesichtspunkten eine stadt zu erobern.

24. August 2017

gesammeltes... spätsommer

morgens meist schon so kühl, dass die jacke auf dem fahrrad sitzend ganz bis oben geschlossen wird, findet man sich mittags schlagartig im hochsommer wieder. doch die live-musik-im-park-saison ist vorüber, die picknickdecke schon länger nicht mehr aus der ecke geholt... ende august ist eben auch irgendwie schon ende des sommers.
die letzten abende im garten genießen wir noch und richten uns ganz allmählich darauf ein es uns drinnen wieder gemütlich zu machen.

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22. August 2017

wochenrückblick... kw33


gesehen… #bedview ...eigentlich viel zu früh wach geworden, auf dem gästebett liegend die so viel höheren decken als daheim bewundert, dem wehenden vorhang hinterhergesehen und dabei gregrübelt ob es sich bei dem muster im stuck tatsächlich um löwenzahnranken handelt. gästezimmermorgen sind was feines.

gehört… nachdenklich machendes, aufmunterndes, mut machendes, verunsicherndes.

gelesen… die geschichte der bienen. puh... irgendwie komme ich nicht richtig rein. die geschichten haben irgendwie so gar nichts fröhliches, entwickeln sich dann noch zum schlechten hin. vielleicht bin ich auch einfach nur nicht in der stimmung dafür.

getan… die pegnitz entlang gelaufen um anschließend hervorragendes eis zu essen... in der kleinen eismanufaktur.

gegessen… spaghetti carbonara... nachts um halb drei. *nomnomnom*

getrunken… wein vom goldatzel (schicke blaue kühlschränke), vom künstler (weil der wein gut ist und die gläser schick), vom nicolai (sehr lecker)... oder so ähnlich. weinfest halt. samstag gab es dann nichts mehr mit alkohol ;-)

gefreut… über gute gespräche.

geärgert… über scheinbar niemals endende problemwälzereien. ist es wirklich so unverschämt sich einfach mal zu wünschen, dass alles gut ist?


gelacht… über extrem kommunikative whatsapp-gruppen. komme mir dabei immer irgendwie alt vor.

gedacht… ich bin nicht alt.



geplant… urlaub. in den norden soll es gehen.

gekauft… wiederbefüllbare kapseln für die nespresso maschine. wenn mal keine zeit ist ganz in ruhe kaffee zu kochen.


geklickt… bergduft... macht lust mal wieder die wanderschuhe zu schnüren. 

nach einer wunderbaren idee von fräulein julia.

8. August 2017

wohnliches... #bedview

seit hundert jahren steht er wie ein passepartout zwischen raum und raum und rahmt das geschehen. zu gerne würde ich wissen wer in dieser zeit alles die türschwelle übertreten hat, welche blicke sich dem betrachter boten.

31. Juli 2017

persönliches... montagmorgengedanken

wenn die nacht kurz war, weil das gedankenkarussell schon zu frühster morgenstunde den schlaf raubt... #butfirstkoffee

wasser in den kessel, 
auf den herd setzen,
kaffeebohnen abwiegen 
und in die mühle, 
kurz krach machen, 
in den filter füllen
mit laaaangsamen kreisenden bewegungen 
das wasser hinein gießen
zuschauen
tropfen für tropfen

morgendliche meditation sozusagen... geändert hat sich damit zwar noch nichts... fühlt sich mit einer warmen tasse kaffee in der hand aber gleich ein wenig besser an.

25. Juli 2017

leckeres... schneller aprikosenkuchen

die süßen handschmeichlerisch flauschigen früchtchen schmecken irgendwie nach sommer... selbst wenn´s in strömen regnet. 
aprikosen sind momentan aus heimischem anbau zu bekommen, ein grund mehr gleich die große schale mitzunehmen. damit am ende nicht wieder alle leicht matschig zu kompott verkocht werden müssen, wird ein teil davon direkt verbacken.



 schneller aprikosenkuchen 

125 gr         butter
125 gr         zucker
3                 ei
                   salz
                   vanilleschote
                   zitronenabrieb
                   kardamom
2 el             sahne oder milch
200 gr         mehl
2 tl              backpulver
500 gr         aprikosen
                   puderzucker 

zimmerwarme butter mit dem zucker zu einer cremigen masse schlagen... nach und nach die eier sowie eine prise salz, vanille, zitronenabrieb und nach geschmack kardamom unterrühren. das mehl mit dem backpulver verschmischen und unter die masse bringen. milch oder sahne helfen wenn die masse zu zäh wird. 

die backform fetten, den teig hinein. nun nur noch die aprikosen halbieren, entkernen und auf dem teig verteilen. wer keine frischen findet kann zur not auch zur dose greifen. 

175 grad, 60 minuten... wenn die aprikosen zu dunkel werden, einfach mit etwas alufolie abdecken. nach etwa 50 minuten mal mit einem holzstäbchen prüfen, ob die backzeit nicht doch verkürzt werden kann.   
aus dem ofen raus, auf einem gitter auskühlen lassen... puderzuckern und futtern.



manchmal müssen kuchen vor allem schnell und unkopmpliziert sein... wenn sie dazu noch zur saison passend und leeecker sind... um so besser.


19. Juli 2017

der andere moment... noch nicht vorüber



die augen zusammendkneifend, den kopf bei seite gedreht, die arme schützend vor dem körper... schutz suchend. da ist er, der knall, bereits erwartet und dennoch zuckt der gesamte körper unkontrolliert zusammen. alles in mir will fliehen...
dabei sitze ich nur im kino. innen leben, der film trifft mich tiefer als alles, was ich in den letzten jahren gesehen habe. kein großes leinwandkino, kein aktionreißer.


https://i.ytimg.com/vi/82qB4mubdGw/maxresdefault.jpg

im herbst zwanzigfünfzehn war ich in wien. für mich fast wie aus dem nichts kennt die österreichische presse nur noch ein thema. auf dem heimweg sehen wir sie entlang der autobahn laufen... richtung grenze. die flüchtlingswelle... und wir mittendrin. es beschäftigt mich noch wochen später, mittendrin zu stehen und doch nichts tun zu können.

mit beginn des darauffolgenden jahres ergibt sich die möglichkeit in einer erstaufnahmeeinrichtung aktiv zu werden. der erste einblick, beklemmend. bett an bett, mensch an mensch... privatsphäre ist ein fremdwort, mittendrin ein haufen quirliger kinder.
mit diesen kindern werden wir die kommenden monate basteln und spielen. ein bisschen wie einmal die woche kindgeburtstag feiern, zu dem zu viele kinder eingeladen sind. bestimmt dreissig von ihnen, auf biertischgarnituren verteilt... papier, stifte, scheren kleber. es braucht nicht viel um kinder für einen moment aus ihrem alltag zu holen.


nicht mal eine gemeinsame sprache. es wird viel gestikuliert. ein deutliches nein funktioniert international. streit schlichten kann man auch ohne die sprache des anderen zu sprechen. der vielleicht zweijährige der rückwärts von der bierbank plumpst, lässt sich mit in den arm nehmen, pusten und gut zureden genau so beruhigen wie jedes andere kind.


doch genau diese kinder sind es, die ich im film vor mir sehe. die große tochter, wie sie versucht uns ein paar worte in ihre heimatsprache zu übersetzen. die mittlere erinnert an ein mädchen, dass damals so stolz ihre neue brille präsentierte. der kleine bruder... einer von so vielen, die es mit dem basteln nicht so richtig hatten, dafür um so lieber in den bilderbüchern blätterten und drauf los plapperten.
unvergessen als mehrere von ihnen plötzlich in einer für uns harmlosen sommer-strand-szene auf das gummiboot deuten, sich ihre worte überschlagen, die wir nicht verstanden.

eines tages kam eine mail. die erstaufnahmeeinrichtung schließt am darauf folgenden montag. wie aus dem nichts. die bewohner wurden umverteilt. das bürogebäude steht seitdem vermutlich leer. keine ahnung, was die kinder heute tun.

unsere arbeit in der unterkunft ist vorbei, der krieg in syrien oder wo auch immer auf der welt noch lange nicht. niemand, der den film gesehen hat, kann glauben, dass die menschen freiwillig gegangen sind. niemand...

10. Juli 2017

gesammeltes... randonneur style

`randonneur [ʀɑdɔnœʀ] (von franz. wanderer) ist die unter radfahrern gebräuchliche bezeichnung für einen langstreckenradfahrer, der große distanzen in zumeist sportlichem tempo, mit nur geringen Pausen und möglichst autark zurücklegt...´ wikipedia

EPIC BIKE RIDES OF THE WORLD - buch, TRINKFLASCHE EDELSTAHL - kivanta, ERDNUSS RIEGEL - raw bite, FLASCHENHALTER VINTAGE - zefal, BIKECAP - cinelli, LENKERBAND - brooks  SATTELTASCHE - brooks, KLINGEL - crane bell suzu, FAHRRADSCHUHE - giro republic, FAHRRADHANDSCHUHE - roeckl ottawa

7. Juli 2017

persönliches... aus aktuellem anlass

ein blick nach hamburg...
und einen alten link herausgekramt.

mehr als zwei jahre später würe ich genau die gleichen worte wieder wählen... #g20

28. Juni 2017

persönliches... unser kleines grosses dorfkaufhaus


früher gab es im ort zwei kaufhäuser, eines davon längst zum fitnessstudio geworden, hält sich das zweite wacker. 
 als kinder haben sind wir ewigkeiten durch die spielzeugabteilung gestreunert, in der haushaltwarenabteilung im keller wurde das salatbesteck gekauft was mama zu weihnachten bekam. aus der kurzwarenabteilung stammen vermutlich die wollknäule mit denen ich häkeln gelernt habe.
 
noch im rohbau...

irgendwann haben wir fast gegenüber gewohnt... in der zeit, wahrscheinlich nicht einmal drin gewesen. lag die große stadt doch vor der türe und mit beginn des studiums ohenhin jeden tag in der stadt gewesen....

heute ist das ganz anders... in der großen stadt wohnend, wo es alles überall zu kaufen gibt, wird das kleine kaufhaus auf einmal wieder interessant.



in der klamottenabteilung im erdgeschoss gibt es nur eine kleine auswahl, ganz normal, dass auch mal nichts für mich dabei ist. ein anders mal geht es dafür ganz schnell.... die weiße bluse, die ich einen samstag lang in der stadt gesucht habe, hängt hier ganz unschuldig rum. ein kuscheliger pulli perfekt für den herbst... beim putzen der schuhe zu hause noch gedacht, dass die nach jahren auch mal ersetzt gehört steht hier meine marke, mein modell, meine größe.


beim zusammenstellen des campingkrempels beschlossen, dass eine bestimmte sorte schüsseln hervorragend als suppen- oder pastaschüsseln geeignet wären, der onlineversender hätte zu spät geliefert, das küchenfachgeschäft zu früh geschlossen... in meinem kleinen kaufhaus sind sie in passender größe, gewünschter farbe und ausreichender anzahl vorhanden.

große weiße briefumschläge, aquarellpinsel, nähgarn, druckerkompatibles transparentpapier, gibt´s hier alles zu kaufen...

bildquellen: www.kaufhaus-braun.de

24. Juni 2017

sasmtagskaffee... sommermomente


eiswüfel im kaffee,
barfüßig über die wiese,
sommerkleidchen flatternd cabrio fahren.
 

kurz innehaltend auf speichern drücken... so soll sommer sein.

sonnenstuhlmomente,
sonnenverbrannte nasen,
sommerabende die keine abkühlung finden,
gewitterwolken die nicht regnen wollen
....und blumen aus mamas garten...
nie wird es hier richtig sommer, 
früher hat es nicht so viel geregnet, 
waren die schwimmbadpommes besser
...wirklich?

der sommer ist so voll, so satt, so wunderbar. es wird gefeiert und gelacht... im kleinen wie im großen. hochzeiten, gartenfeste, die spontane flasche wein auf der terasse. von allem etwas, alles fein.

klingt irgendwie kitschig, geschönt... ist dabei aber einfach das konzentrat. 
klar gibt es dinge, die gerade nicht nach plan laufen, anders oder besser sein könnten. doch genießen fängt manchmal ganz klein an.


16. Mai 2017

handwerkliches... candy bar



sie: "guck mal wir haben jetzt eine candy bar!!" *freu*
er: "ja...  super" *augenroll*

scheint wohl doch so ein mädels ding zu sein. den ursprung in den usa ist die candy bar oder der sweet tabele zur zeit nicht wegdenkbares hochzeits-deko-zubehör. ein bisschen kaufladen, ein bisschen schwimmbad-kiosk-kindheitserinnerung... entweder als teil der nachtischauswahl oder seperat lädt sie dazu ein kleine tütchen mit allerlei süßem zu befüllen. 



die kiste entstammt dem heimischen fundus, irgendwann mal vom sperrmüll gerettet findet die aus alten latten zusammengezimmerte box ihre neue bestimmung. ausgelegt mit zwei stoffservietten bietet sie ausreichend platz für die alten schraubgläser von oma. zwei weiß lackierte holzstäbe dienen als halterung für die girlande aus wabenbällen. kleine schraubhaken halten die mit lochung versehenen papiertütchen.
der schwarze pfeil ist ein baumarktreststück mdf, zurecht geschnitten mit der stichsäge und schwarzmatt lackiert. wer mag kann tafellack nehmen. die ersten fehlversuche mit dem kreidestift ließen sich aber auch so problemlos abwischen. vorlagen für passende schriftarten finden sich online zu hauf.


brause ufos, saure stäbchen in die schraubgläser kommt alles was kleine und großen schleckermäulern mögen und kleiner tip am rande... haribo hat einen fabrikverkauf

die alu-schaufel ist zwar gefühlt winzig passt dadurch aber ganz gut durch die öffnungen der schraubgläser. kleine zangen gibt es online ebenfalls für kleines geld. 

... noch in der fertigstellung ist ein zweites hochzeits-diy... das gibt´s dann bei gelegenheit. und bevor fragen auftauchen.... eine ganz liebe freundin von mir heiratet. ich bin nur die trauzeugin.

15. Mai 2017

typografie... ein leben ohne kuchen


hing heute im büroflur in a3. denn einmal im jahr gibt´s kuchen... mümmelnde gesichter, die den vorausgegangenen beinahenervenzusammenbruch nach brandgeruch und rauchschwaden am vorabend vergessen machen.





























24. April 2017

wochenrückblick... kw16

so richtig wollen die geschichten gerade nicht raus...
wollen die worte sich nicht in texte fassen lassen, gedanken nicht zu ende gedacht werden... wie ein wirrer wollknäul mit lauter losen enden.

manchmal hilft es da, einfach mit irgendetwas zu beginnen. etwas kleinem, einfachem... einem wochenrückblick zum beispiel.

gesehen… schnee... nicht beim skifahren... sondern ganz normal morgens, als ich mit dem sommerbreiften saisonkennzeichenauto unterwegs ins büro war.

gehört… chad lawson... live im museum in wiesbaden. sympatischer typ... und einfach schöne musik.


gelesen… magazinbeiträge die lust auf urlaub machen. 


getan… das nicht mehr ganz neue sideboard endlich mit möbelpolitur beglückt. 

gegessen… torte mit augen...

getrunken… sekt... mit cassis und zitronenscheibe.. und eiswürfeln. wie man das nennt? keine ahnung. kann ja nicht jeder fusel `nen eigenen namen haben. war aber lecker. schaa-la-la-la 

gefreut… meine nichte mal wieder zu sehen. warum werden kinder nur so schnell groß?

geärgert… dass ihr ostergeschenk leider zu hause liegen geblieben war... schön wenn man die ersatzbestellung schon abschicken kann, während man noch auf dem hinweg ist.

gelacht… "ich gehe jetzt mal ins bad zu meiner elektischen zahnbürste... " sagt das 4-jährige nachbarskind und läuft davon. ja... mach das mal *grins*
 

gedacht… an einen bereits fertig geschriebenen blogpost, der seit über eineinhalb jahren im entwurfsstadium ist... und da wohl auch bleiben wird. weil es themen gibt, die man vielleicht einfach nicht an die große pinnwand hängt. 

geplant… noch besser... planen lassen. am 1. mai wird gewandert... von freunden organisiert. jedes jahr auf´s neue und bisher immer eine nette runde. ich freu` mich drauf. 

gekauft… ein sonnensegel... falls es doch nochmal sommer wird. irgendwann... oder wenigstens frühling. 

geklickt… stepanini... einer der allerersten blogs die mein herz erobert haben und es seit dem immer wieder tun.


nach einer wunderbaren idee von fräulein julia.

14. April 2017

gesammeltes... raus ins grüne

sommerwarme blütenduftgeschwängerte luft... wen zieht es da nicht nach draußen.


denn platz ist schließlich in der kleinsten hütte... äh dem kleinsten balkon, hinterhofgarten oder grünstreifen vor´m haus.

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12. April 2017

grünzeug... gartenglück

wer mich kennt weiß, dass wenn ich von rasen spreche... ich sicher nicht den darauf betriebenen ballsport meine.
weder fußball... noch golf.

eher horizontales grün...

wie wir es während dem architekturstudium gerne genannt haben. nach einem abgebrochenen biostudium, grund dafür unter anderem die drohende kartierung eines etwa 100 quadratmeter großen testfeldes.. äh einer wiese..., konnte ich für grünes nur noch interesse zeigen, wenn es sich in reichlich salatsauce tränken ließ. daher.. horizontales grün=rasen, vertikales grün=baum.... oder so. doch nach und nach ändert sich da etwas...

grüne glücksquelle eines jeden gärtners... zumindest so lange, wie er nicht allzu maulwurfshügelig ist.

von jugendlichen feldversuchen im heimischen garten der eltern während deren sommerurlaubszeit einmal abgesehen, der unterscheid von perfekt vertikutierten, neu eingesähten und zweimaltäglich gewässerten zum umliegenden grün ist vermutlich heute noch nachzuweisen, bin ich als mieter einer stadtwohnung bisher nur ein einziges mal in die situation gekommen selbst rasen zu mähen.
 

und doch wird das grüne mehr und mehr zum thema...

im vergangenen sommer muss es gewesen sein... im garten von freunden schritten wir beet für beet ab. hier eine neue kieseinfassung, da eine neue pflanze gesetzt... tatsächlich ganz zauberhaft. und doch beim blick von außen fühlte ich mich versetzt in eine szene irgendwo zwischen desperate housewifes und mad men... also mal ganz ehrlich. wir unterhalten uns hier doch nicht allen ernstes über blumen...

bei meiner mama ist das natürlich was gaaanz anderes....

sie hegt und pflegt ihren gemüsegarten... bekomme bilder geschickt wie es dem quittenbaum ("quittie") geht, darf im sommer auch mal blumen für die vase mopsen. darüber hinaus wächst hier reichlich essbares. küchenkräter hier, radieschen da, zucchini, salat, erdbeeren... und was gibt es schöneres als essen beim wachsen zuzuschauen.


selbst bei rasenmähern kann zwischenzeitlich mitgeredet werden... hat doch makita über einhundert geräte herausgebracht die sich, wie mein heißgeliebter akkuschrauber, mit akkus betreiben lassen. so auch akkurasenmäher.... kein röhrender benzinmotor, nie wieder kabelsalat oder durchmähen des unhandlichen gewirrs... klasse!


ganz gartenromantiker stehe ich aber ehrlich gesagt auf spindelmäher... 

meditativ, bahn für bahn, das grün abschreiten... idealerweise so oft, dass der schnitt als dünger im gras verbleiben kann.

kleine anekdote einer freundin die tage... der freund wollte kurz vor abfahrt nur noch schnell den rasen mähen. in ihrer vorstellung dafür angesetzter zeitrahen, etwa ein halber tag. wie bei mama und papa eben... entsprechend groß das gezeter... auf grund der deutlich kleineren rasenfläche, etwa ein zehntel der elterlichen fläche, war nach fünfzehn minuten alles gemacht... inklusive entsorgung des rasenschnittes und fegen.

tja... so steht man da als thirty-something. irgendwo zwischen verklärter kindheit und eigenem garten... führt gespräche, bei denen man sich ab und an wie die eigene mutter oder gar oma fühlt, füllt die vase mit frischen schnittblumen, genießt vogelgezwitscher und blütenduft. manchmal irgendwie noch fremd, aber nie falsch.


18. März 2017

samstagskaffee... weitgereister neuzugang

man könnte dochmal schauen... wo nach wollte ich noch gleich schauen?... skandinavisches, 60er jahre, porzellan, glas, möbel... die liste der verwendeten suchebegriffe wird länger und länger. irgendwo ist immer wer der gerade loswerden was ein anderer kaufen möchte.

kleinanzeigen... unerschöpfliche quelle von kostbarkeiten.
...so gab es den zweiten und dritten samstagskaffee unterwegs an raststätten.

der erstkontakt eher schroff, dadurch entsprechend verunsichert das risiko einzugehen dafür quer durch die republik zu tingeln.
letztendlich doch auf den weg gemacht, wartete vor ort ein unglablich gut gelaunter plauderder vorbesitzer. irgendwann schreibe ich mal ein buch... über funde bei den kleinanzeigen, warum es unbedingt das stück sein muss... und die deren vorherige besitzer.

6. Februar 2017

gesammeltes... küchenkram

mit schönem umgeben...
bewahrt vor impulskäufen, lässt zweimal nachdenken, sieht einfach besser aus wenn es irgendwo rumsteht. 

noch habe ich keinen mörser gekauft. die vorstellung einen haufen geld dafür auszugeben lässt zurückschrecken, einfach irgendeinen zu kaufen und möglichst schnell nach benutzung wieder im schrank verschwinden zu lassen, lässt erschaudern. zu schön die vorstellung den handschmeichler in den händen zu wiegen.
 DESIGN LETTERS MY FAVOURITE RECIPES - rezeptbuch, RIG TIG EASY RATATOUILLE - kochlöffel, MARIMEKKO PIENI TILISKIVI- ofenhandschuh, PFEFFERSACK & SOEHNE - gewürzdose, NORMANN COPENHAGEN CRAFT - mörser mit stößel, MENU BOTTLE GRINDER - salz- und pfeffermühle, IITTALA SARPANEVA - kochtopf gusseisen

23. Januar 2017

samstagskaffee... unterwegs

ich war in köln... war nicht auf der möbelmesse, habe den dom nur aus der ferne gesehen und kein einziges kölsch getrunken.... auch gin-tonic und moscau mule wurden nicht in der hipsten bar der stadt sondern auf der sofa einer gaaanz lieben freundin genossen und es war wunderbar.


wenn da jemand ist mit dem einem auch am zweiten tag die worte noch nicht ausgehen, wo man das gefühl hat, dass die gespräche sogar noch besser werden, je länger man beieiander sitzt.
wenn man morgens den ersten kaffee ans bett gebracht bekommt und abends den den anderen ins bett schickt, weil er schon wieder noch mit glas in der hand auf der couch eingeschlafen ist.... toll!


10. Januar 2017

draussen... neujahrsspaziergang




frostig grüßt das neue jahr... undurchschaubar lässt es uns im ungewissen was kommen wird.
legt das weiß wie einen puffer über die welt, leise flüsternd... hab` ein wenig geduld, warte ab, lass dich einfach überraschen.